Tawau, der Dschungel und Forrest Gump

Tawau – eine Grenzstadt zu Indonesien auf Borneo. Nichts Wildes, keine Schönheit, aber einen schönen Nationalpark im Dschungel mit einem wunderbaren Wasserfall gibt es in der Nähe.

In Dokumentationen lernt man, dass der Wald sich speist aus der Luftfeuchtigkeit, welcher am Morgen aufgenommen wird, sich in Wolken sammelt und dann am frühen Nachmittag abregnet. Der Europäer, so wie wir, kennen das nicht und wandert fleißig in diesen wunderbaren Dschungel mit all seinen Geräuschen. Den Wasserfall anschauen, planschen und zurück wandern!

Und dann kam der Regen – man mußte sich unweigerlich an Forrest Gump erinnern, als er vom Regen im Dschungel erzählt. Er kam aus allen Richtungen – von oben fiel der Regen, von unten stieg das Wasser, an den Seiten war alles nass. Wir hatten keine trockene Stelle mehr an unserem Körper. Kleine Blutegel fraßen sich in unser Fleisch. Dschungel pur! Und das, obwohl wir in einem Park waren mit kleinen Pfaden und hier und dort einem Unterstand.

Das Wasser lief einem vom Kopf über das Gesicht, man konnte nicht mehr richtig geradeaus schauen und hat einiges davon in den Mund bekommen und getrunken. Aber es hat sich gelohnt – es war witzig durch den Schlamm zu waten, im Regen zu duschen.

 

 

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